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Silvia am Sonntag mit Regisseur Sönke Wortmann

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Silvia am Sonntag bei FFH - Regisseur Sönke Wortmann

„Das Wunder von Bern“, „Die Päpstin“, „Deutschland. Ein Sommermärchen“ oder „Der bewegte Mann“ – Sönke Wortmann ist einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Nächste Woche, am 12. Februar 2026, kommt sein neuer Film „Die Ältern“ in die Kinos – nach dem Bestseller von Jan Weiler. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir miteinander gearbeitet haben. Er hat eine sehr gute Vorlage geliefert und weiß, dass Film ein anderes Medium ist, dass man gewisse Dinge ändern muss. Es war deshalb eine sehr problemlose Zusammenarbeit.“ Für Wortmann ist das Drehbuch der Angelpunkt: „Es ist der Anfang von allem, und wenn der schon nicht stimmt, dann kann man noch so gute Filmmusik drüberlegen, noch so gute Schauspieler haben, dann wird das schwierig.“ Warum Filme und Fußball viele Gemeinsamkeiten haben, Veränderungen zum Leben dazugehören und er immer wusste, was er nicht kann, darüber spricht er diesen Sonntag (08. Februar 2026) in der HIT RADIO FFH-Sendung: „Silvia am Sonntag“.

Kino als Gemeinschaftserlebnis

Für Sönke Wortmann bleibt ein Kinobesuch einzigartig. „Das ist etwas anderes als die Mattscheibe. Man muss sich anziehen, irgendwohin fahren, eine Karte kaufen. Aber das lohnt sich. Gerade eine Komödie ist in einem relativ vollen Kinosaal ein besonderes Gemeinschaftserlebnis, man erlebt den Film ganz anders. Deshalb finde ich Kino nach wie vor so toll.“

„Veränderung gehört zum Leben“

Im Film „Die Ältern“ geht es darum, was kommt, wenn die Kinder von zu Hause ausziehen. Wortmann formuliert es so: „Wie geht es mit der Ehe weiter? Achtzehn Jahre waren die Kinder der Mittelpunkt, aber davor hat die Hauptfigur Angst. Deshalb will er, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber das geht nicht. Er muss sich verändern. Veränderung gehört zum Leben.“ Für Wortmann, der selbst drei Kinder hat, hat das ganz gut geklappt. „Es hat ja auch Vorteile. Man bekommt einen ganz neuen Blumenstrauß an Möglichkeiten und Freiheiten. Zeit für Dinge, die man lange nicht machen konnte. Wir haben das gut hingekriegt, weil wir das jetzt anders nutzen.“

Gemeinsamkeiten zwischen Fußball und Film

Sönke Wortmann, der sich selbst als „Fußballexperten, nicht Fußballfan“ bezeichnet, sieht im Filmemachen viele Parallelen zum Fußball. „Film ist ein Mannschaftssport, es sind ähnliche Mechanismen. Alleine schaffst du es nicht, nur gemeinsam kriegst du es hin.“ Die große Gemeinsamkeit zwischen Fußball und Film sei ihm besonders beim Film „Deutschland. Ein Sommermärchen“ noch einmal so richtig klargeworden. Der bekannte Regisseur liebt beim Film die Teamarbeit und kann loslassen. „Ich wusste immer, was ich nicht kann. Meine Schwächen sind technischer Art: Lichtgestaltung, Ton. Aber dafür habe ich Leute, die das sehr gut können. Ich kann sehr gut loslassen. Ich bin kein Kontrollfreak.“

„Ich kann auch Flops“

Obwohl Sönke Wortmann viele erfolgreiche Kinofilme gemacht hat, kennt er auch die andere Seite. „Ich kann auch Flops“, erzählt er im Gespräch mit FFH-Moderatorin Silvia Stenger. „Es tut weh, besonders bei einem Film, der einem besonders wichtig ist, aber da muss man durch. Niederlagen gehören dazu – genau wie im Sport.“

„Silvia am Sonntag – der Talk“ läuft sonntags zwischen 10 und 14 Uhr mit Moderatorin Silvia Stenger. Das komplette Gespräch mit Sönke Wortmann sowie alle anderen Interviews, können in voller Länge bei FFH in Web und App und überall dort, wo es Podcasts gibt, gehört werden.

Foto: © 2026 Constantin Film / Franziska Krug

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