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Silvia am Sonntag mit Sänger Mark Forster

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Hoffnung & Zuversicht vertonen - Sänger Mark Forster

Sänger und Musiker Mark Forster, der in diesem Sommer auf Tour geht, hat mittlerweile deutlich jüngere Fans. In der HIT RADIO FFH-Sendung „Silvia am Sonntag“ (19. April 2026) sagt er: „Früher war es so, dass die Leute in der Bäckerei mal ein Selfie wollten, jetzt mache ich eher so einen kleinen Bogen um den Schulhof.“ Wie kam es, dass er plötzlich cool wurde? „Ich glaube, das Uncoolste der Welt ist ja, über seine eigene Coolness zu sprechen, aber ja, es ist crazy. Die älteren Menschen haben mich eher im Kopf mit dieser anderen Kappe, mit so einem hochgeklappten Schirm und einer anderen Brille. Die erkennen mich teilweise gar nicht. Und alle unter 20 schon. Das ist schon crazy.“ Warum er nicht an Altersbeschränkungen für soziale Medien glaubt, weshalb Hoffnung eine zentrale Rolle in seinen Songs spielt und es besser für den 1. FC Kaiserslautern ist, wenn er nicht im Stadion sitzt – darüber spricht der Sänger mit FFH-Moderatorin Silvia Stenger.

„Es bleibt besonders, sein eigenes Lied im Radio zu hören”

Obwohl er in der letzten Zeit auf das Internet fokussiert war, schätzt Mark Forster das Radio: „Es ist ein gutes, sehr, sehr schönes Medium.“ Und es sei immer noch etwas Besonderes, seine eigenen Lieder im Radio zu hören. „Es ist nicht mehr so, dass ich glaube, einen Herzinfarkt zu bekommen, aber es bleibt besonders, etwas zu hören, was man selbst in- und auswendig kennt – und gleichzeitig hören eine Menge andere Leute dabei zu.“

TikTok – mehr als nur Oberflächlichkeit

Der Sänger mag keine Schubladen für seine Musik. „Ich finde es keinen krassen Widerspruch, dass ich ein Lied wie ,Chöre‘ mache, das auf dem Oktoberfest läuft – und gleichzeitig auch eines wie ,Kogong‘, das wir in den Abbey Road Studios aufnehmen. Ich finde, das geht.“ Wichtig sei es, auch bei TikTok manchmal Tiefe zu schaffen. „Es wird ja von der Generation der Eltern, dieses TikTok, immer so negativ dargestellt. Aber da findet ja auch genauso Tiefe statt. Trotz aller Massentauglichkeit wollte ich immer, dass das irgendwie eine zweite Ebene hat. Vielleicht manchmal sogar eine dritte. Und das geht auch mit TikTok. Es ist einfach nur ein weiteres Medium.“

Altersbegrenzung bei Social Media

Mark Forster, der viel mit jungen Menschen zu tun hat, glaubt, dass sie sehr genau wissen, wie soziale Medien funktionieren und sich auch der Gefahren bewusst sind. Eine Altersbeschränkung hält er für schwierig. „Ältere haben doch genauso ein Problem damit. Ich glaube, dass man sich darüber viele Gedanken machen muss – über das Für und Wider. Also ich glaube, das Problem ist ein anderes. Und nicht das Alter.“

Liebe zum Fußball

Forster, der in Kaiserslautern geboren wurde, ist ein großer Fan des 1. FC Kaiserslautern – obwohl es eigentlich besser ist, wenn er nicht im Stadion sitzt. „Weil meistens, wenn ich dabei bin, wird verloren. Ich bin ja wirklich durch das Tal der Tränen gegangen mit dem FCK.“ Und selbst wenn es dieses Mal nicht mit dem Aufstieg klappt: „Ich finde die zweite Liga ja tendenziell auch spannender. Trotzdem hätte ich schon gerne, dass die mal wieder aufsteigen.“

Hoffnung als Talent

Die Probleme, in denen wir politisch und gesellschaftlich stecken, sieht Mark Forster – aber er würde sich am Ende als hoffnungsvoll beschreiben. „Ich weiß nicht, ob ich hoffnungsvoller bin als jeder andere Mensch. Aber ich habe ein Talent dafür, Hoffnung und Zuversicht zu vertonen.“

„Silvia am Sonntag – der Talk“ läuft sonntags zwischen 10 und 14 Uhr mit Moderatorin Silvia Stenger. Das komplette Gespräch mit Mark Forster sowie alle anderen Interviews, können in voller Länge bei FFH in Web und App und überall dort, wo es Podcasts gibt, gehört werden.

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